Sammlerstücke

Cover Rosenbuch für Gartenliebhaber (566x1024)

Rosenbuch für Gartenliebhaber von Dr. Julius Hoffmann (1905)

Gegen den Naturalismus Ende des 19. Jahrhunderts wendet sich der Jugendstil als ein handwerklich-praktischer Aufbruch, der zu einer künstlerischen Gesamtgestaltung des Lebens kommen möchte und konsequenterweise mit den Dingen des täglichen Lebens.,dazu zählen auch Rosenbücher, beginnt. Die Stilkunst sucht sich u.a. in der Gebärde des Schmückens darzustellen. Künstlerische Einbände mit Blumen und Ranken dokumentieren diesen Kunststil. Julius Hoffmanns „Rosenbuch für Gartenliebhaber“ (1905) mit 20 vielfarbigen Tafeln, ist ein gesuchtes Werk dieser Stilrichtung. Von großem Interesse ist auch das „Alphabetische Verzeichnis von 300 Rosensorten, in welchem die hervorragendsten, damals im Handel befindlichen Rosen beschrieben sind. Wie die Verlagsbuchhandlung in ihrem Vorwort schreibt, soll das Buch u.a. feinsinnigen Frauen, die der Rosenliebhaberei huldigen, eine willkommene und dauernde Freude bereiten.

Peter Pfliegensdoerfer

Die Rose von Paul Keller

 Die Rose Ein Handbuch für Rosenfreunde 1885  von Obergärtner Paul Keller. Verlag von Otto Hendel, Halle, 1885

Inhalt :

– Die Freilandkultur der Rosen – Vermehrung der Rosen – Kultur der Rosen in Töpfen – Über Rosentreiberei – Feinde der Rosen – Beschreibung und Auswahl

Dieses sehr ausführliche Rosenbuch befasst sich allein auf sage und schreibe 27 Seiten mit dem Rosenschnitt, wobei besonders auf die Hochstamm-und Pyramidenrosen eingegangen wird. Den Schwerpunkt bildet die Beschreibung der Sommer-und Herbstrosen (Seite 213-298) . Dem folgt eine engere Auswahl der empfehlenswertesten und dankbarsten Rosensorten. Im Anhang gibt es einen Rosenkalender mit den Angaben der wichtigsten Arbeiten, die bei der Rosenkultur in jedem Monat vorzunehmen sind. Der in Bunzlau in Schlesien wohnhaft gewesene Autor schreibt in seinem Vorwort unter anderem, dass er die Freunde der Blumenkönigin durch Mitteilung seiner Erfahrungen und Beobachtungen, sowie auch durch Darstellung des Neuesten,, was sich auf Rosenkultur bezieht, belehren und unterhalten will. Dies ist ihm in dem 340 Seiten umfassenden Buch gelungen.

Peter Pfliegensdörfer

Rosennamen-Dolmetscher (2)

Rosennamen-Dolmetscher von R. Tepelmann, Selbstverlag, 1890

Ende des 19.Jahrhunderts herrschte ein unglaublicher Wirrwarr in der Schreibweise der Rosennamen. Jeder Gärtner und jeder Rosenzüchter verwendete andere Namen. Zum ersten Mal wurde hier dem Gärtner und besonders auch den Rosenliebhabern ein Buch geboten, das in alphabetischer Reihenfolge über 2400 Rosennamen in der richtigen Schreibweise enthält. Des Weiteren wird die genaue Aussprache der ausländischen Züchtungen erklärt Der Rosennamen-Dolmetscher ist auch heute noch hilfreich, wenn es um die genaue Aussprache insbesondere französischer und englischer  Rosenzüchtungen bis 1890 geht. 

Peter Pfliegensdörfer

Die Rose ihre Anzucht und Pflege im Erzgebirge

Die Rose ihre Anzucht und Pflege im Erzgebirge von  Carl Wucherer

Das 1902 im Verlag von Max Helmert in Schwarzenberg erschienene Büchlein befasst sich mit der Rosenkultur im Erzgebirge. Wie der Autor in der Einleitung schreibt, ist die Anzucht und Pflege der Rose im Erzgebirge infolge der Witterungs-und Bodenverhältnisse  eine bei weitem mühsamere als in den gesegneten Gefilden des Niederlandes. In den Kapiteln Standort, Düngung der Rosen, Pflanzen der Rosen und Winterschutz wird daher besonders auf die dortigen Verhältnisse eingegangen. Eine Liste empfehlenswerter Rosensorten befindet sich am Ende des Buches.

Peter Pfliegensdörfer

 

 

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