Die Hildesheimer Rose

Coverbild Die Hildesheimer Rose

Die Hildesheimer Rose   Hildegard Mathies   Verlag Schnell & Steiner, Regensburg, 2014   ISBN 978-3-7954-2941-6

Ein blühendes Wunder seit mehr als 1000 Jahren, so lautet der Untertitel des empfehlenswerten Bändchens. Die Autorin geht darin sowohl auf die Legende von der Jagd Ludwig des Frommen nach dem weißen Hirsch ein, als auch auf die Biotechnologie, die den genetischen Fingerabdruck der Hildesheimer Rose, einer Hundsrose, bestimmt hat. Hilfreich für den Leser ist der Rosen-Pass, der die Herkunft, Verbreitung und Merkmale der Rosa canina beantwortet. Ein weiteres Kapitel befasst sich mit dem Annenfriedhof, der im Zuge der Domsanierung neu gestaltet wurde. Ausführungen über die Rose in der Religion und Kunst ergänzen die Thematik gekonnt. Hier wird auf die vielschichtige Symbolik ebenso eingegangen, wie auf die mittelalterliche Malerei und die Rosenfenster. Die Rosen in der Dichtung runden schließlich das Ganze ab, nicht ohne Bezug auf Hildesheim und seine Rose zu nehmen. Gedichte wie „Der Tausendjährige Rosenstock“ oder „Romanze vom Rosenstock zu Hildesheim“ legen ein beredtes Zeugnis davon ab, dass die Hildesheimer Rose ein wichtiges Symbol der Identität ist.

Leseprobe : „Die meisten Hundsrosen haben fünf Chromosomensätze, also damit 35 Chromosomen. Die Hildesheimer Rose dagegen besitzt nur vier Chromosomensätze. Damit hat sie insgesamt 28 Chromosomen.“

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