Rosen: Meisterin der Blumenkunst

Cover Rosen von Rosie Sanders

Rosen: Meisterin der Blumenkunst

Rosie Sanders
Elisabeth Sandmann Verlag GmbH, München, 2019
ISBN 978-3-945543-70-2
38,00 €

Ich schreibe hier über ein Buch, dessen Inhalt auf dem deutschen Buchmarkt einzigartig ist. War es bisher üblich, Rosen perfekt in Szene zu setzen, so erleben wir nun die überraschende Vielfalt und die faszinierende Vergänglichkeit der Königin der Blumen. Das Credo der Schöpferin der über 80 Gemälden und Skizzen ist, dass Rosen sehr viel interessanter und koketter werden, wenn sie ihr bestes Alter hinter sich haben und in einen Zustand wunderlicher Exzentrik kommen.
Die Meisterin der Blumenmalerei hat in ihren Porträts gekonnt den Prozess des Vergehens und des Verfalls festgehalten, in dessen Verlauf sich Struktur, Form und Färbung der Rose verändern. Den opulenten und detailgenauen Rosenporträts sind
persönliche Notizen der Malerin beigegeben, die Einblicke in das künstlerische Schaffen geben. Auch bei den Eigenschaften der von ihr ausgewählten Rosen, darunter viele von David Austin gezüchtete Sorten, erweist sie sich als absolute Kennerin. Interessant ist auch, dass Rosie Sanders jedem ihrer Gemälde einen Namen gegeben hat, wie z.B. „A dance to the music of time“ für die letzten Blätter
einer William Shakespeare-Rose.
Die sehr interessante Einleitung „Eine kleine Geschichte der Rose“ schrieb Jane Mc Morland Hunter, die selbst mehrere Gartenbücher veröffentlicht hat.
Ich kann jedem diesen wunderschönen Bildband der Künstlerin, der von der Royal Horticultural Society bereits fünfmal die Goldmedaille verliehen wurde, empfehlen.

Large Flowered Climbing Roses

Cover Large Flowered Climbing Roses

Large Flowered Climbing Roses

Anne Belovich
Independently published, 2019
ISBN 978-1687303936
48,85 €
Die Autorin dieses Buches über Kletterrosen kultiviert an die 1000 verschiedene Rosen in ihrem Garten im Westen Washingtons. Ihr besonderes Interesse gilt den Kletterrosen. Sie besitzt mehr als 400 dieser Kultivare. Sowohl die Erfahrungen aus ihrem eigenen Garten als auch die der Studien in den Rosengärten auf der ganzen Welt sind in das neue Standardwerk über Kletterrosen eingeflossen. Der 390 Seiten starke Band ergänzt perfekt Anne’s Buch „Rambler and Other Rose Species Hybrids“ aus dem Jahr 2016. In dem neuen Buch sind die Rosen alphabetisch aufgeführt, das die Suche erleichtert. Aus den ausführlichen Sortenbeschreibungen kann man etliche Informationen entnehmen, wie Züchter, Jahr der Einführung, Eltern, Klasse, Farbe, Duft, Blütengröße, Blühzeit, Höhe, Krankheitsresistenz und Winterhärte. Dadurch ist es möglich, unbekannte Kletterrosen zu identifizieren. Leider fehlen neuere Züchtungen, wie ‚Peach Melba‘, ‚Kiss Me Kate‘, ‚Sweet Laguna‘ oder ‚Vanilla‘. Dies schmälert allerdings nicht den Wert dieses Werkes, welches den Kletterrosenfreunden uneingeschränkt empfohlen werden kann.

„Rosen für naturnahe Gärten“ in der „Gartenpraxis“ 10-2019

Cover Gartenpraxis 10 2019

In der Oktober-Ausgabe des Ulmer Pflanzenmagazins „Gartenpraxis“ ist ein lesenswerter Beitrag über „Rosen für naturnahe Gärten“ erschienen.
Dr. Folko Kullmann hat kompetent die neue Generation von Rosen vorgestellt, die sich für gemischte Pflanzungen in naturnahen Gärten eignen.
Um aus den vielen Rosen die richtigen Sorten für naturnahe Pflanzungen auszuwählen, sollten-so der Autor- folgende Kriterien beachtet werden :
1, Ist die Sorte neu und besser ?
2. Gefüllt oder ungefüllt ?
3. Krankheitsresistenz
4. Herkunft
Eine Sortenauswahl von 24 blattgesunden Rosen und ein Bezugsquellennachweis sind wertvolle Hilfen für die Besitzer naturnaher Gärten.

Die Rosensammlung zu Wilhelmshöhe

Cover Die Rosensammlung zu Wilhelmshöhe

Die Rosensammlung zu Wilhelmshöhe
Bände 1+2

Verein Roseninsel Park Wilhelmshöhe e.V., 2018
ISBN 978-3-00-061523-8 (Band 1)
ISBN 978-3-00-061524-5 (Band 2)
Bestellung über den Verein per E-mail an barbara.brenne @ unitybox.de
25,00 € +2 € Versand
Dieses umfangreiche Werk über die Geschichte, Botanik und Pflege der
Rosen im Park Wilhelmshöhe nebst einem ausführlichen Bestandsverzeichnis,
welches 1981 zum ersten Mal aufgelegt wurde, ist nunmehr bereits in 5. Auflage erschienen. Einher ging eine Neubearbeitung und Erweiterung der Publikation.
Dies war dringend erforderlich, zumal in den letzten 22 Jahren seit der 4. Auflage durch Verluste von Pflanzen und Neuzugängen der Bestand der Rosensammlung einer Veränderung unterworfen war.
Der reichbebilderte Band 1 enthält eine ausführliche Darstellung der Geschichte der Rosensammlung zu Wilhelmshöhe und der Rosenaquarelle von Salomon Pinhas.
Ein Stammbaum der Rosenentwicklung verdeutlicht die Abstammung unserer Gartenrosen. Auch die Botanik und die Rosenpraxis kommen nicht zu kurz. Ein ausgiebiges Literaturverzeichnis befindet sich im Anhang und erlaubt Quellenstudien.
Das aussagekräftige Bestandsverzeichnis der Rosensammlung im Park Wilhelmshöhe befindet sich im Band 2. Auf über 200 Seiten werden mehr als 800 verschiedenen Rosensorten und –arten ausführlich beschrieben. Wertvoll ist die
Liste der von Pinhas gemalten Rosen mit den heutigen Namen. Die Bezugsquellen der gepflanzten Rosen erleichtern eigene Recherchen bei der Sortensuche.
Die beiden Bände sind auch eine Hommage an Hedi und Dr. Wernt Grimm, die durch ihr Engagement die bedeutende Rosensammlung begründeten. Der Erwerb dieser fundierten Veröffentlichung kann wärmstens empfohlen werden.

Rosen auf Sand und Kies in „GartenFlora „Oktober 2019

Titelbild-GartenFlora-10-2019

In der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift „GartenFlora“ ist ein sehr interessanter Artikel mit dem Thema „Rosen auf Sand und Kies“ erschienen. Der Text stammt von Arne Janssen. Die Fotos
steuerte Marion Nickig bei. Man liest hier unter anderem :“Was versierten Gartenfreunden als Widerspruch erscheint, klappt im Garten von Eilike Vemmer bei Braunschweig :
Die vielen Moschatahybriden blühen hier unermüdlich bis zum ersten Frost . Zusammen mit ihrem Mann bearbeitet sie das 5000 qm große Grundstück, das durch den vielen
Kies und Sand nicht als Ackerland taugte.“

Im Artikel sind folgende Rosen abgebildet : Auslese der Sorte ‚Mozart‘, ‚Hedi Grimm‘ ,’Ludwig Wetscherer‘, ‚Veilchenblau‘ , ‚Sämling aus ‚Pink Spray‘ , ‚Weg der Sinne‘, ‚Heavenly Pink‘, ‚Guirlande d Amour‘, ‚Apple Blossom‘.

 

„Rosen“ Kraut & Rüben Extra 3/2019

Cover Rosen Kraut und Rüben Extra

Rosen“ Kraut & Rüben Extra 3/2019
Deutscher Landwirtschaftsverlag, München,2019

Das neue Extra-Heft von „Kraut & Rüben“ wendet sich in erster Linie an den Rosenanfänger, aber auch der erfahrene Rosenfreund findet zahlreiche Praxistipps.
Es gliedert sich in die Bereiche „Rosenklassen & Sorten“, „Gestalten mit Rosen“, „Praxis und Pflege“, „Pflanzpartner“ und „Service“. Interessant sind Reportagen, wie die von dem Besuch auf der Roseninsel im Bayerischen Wald, bei der Claudia Wolf aus ihrer Trickkiste plaudert und ihre 5 Lieblingsrosen nennt, sowie der Besuch bei einer Rosengärtnerin im oberbayerischen Mittbach, die ihren alten Obstgarten in eine verwunschene Welt der Düfte und zarten Farben verwandelte.
Weitere Artikel befassen sich mit Rosen für Gartenlauben, Hagebuttenrosen, Kübel-und Stammrosen und Duftrosen. Hilfreich sind ferner die Listen der insekten-
freundlichen Rosenbegleiter und die Ratschläge vom Bio-Rosengärtner.
Rezepte für eine feine Rosentorte, Rosensirup und Rosengelee ergänzen das informative, 96 Seiten umfassende Heft.

„Rosen für die schönsten Wochen“ in „Gartenflora“ Juni 2019

Gartenflora Juni 2019

Die Gartenzeitschrift „Gartenflora“ befasst sich in ihrer Juni-Ausgabe mit dem Thema „Rosen für die schönsten Wochen“.
Der erste Rosenartikel trägt die Überschrift „Rosentraum in Weiß“. Vorgestellt werden 15 weißblühende Rosensorten, die eine gute Widerstandskraft gegenüber Blattkrankheiten haben. Der 2. Artikel behandelt die Frage, ob man Rosen im Sommer pflanzen soll. In der Reihe „Gesunde Pflanzen“ dreht es sich um die Rosengallespe und um Rosentriebe ohne Blütenknospen.
Wie Rosen gesund bleiben verrät der Inhaber des Kräuter-, Obst- und Rosenhofs im Taubertal. Schlussendlich wird ein privates Rosenparadies in Dortmund vorgestellt. Interessant für den Rosengärtner ist auch der lesenswerte Beitrag „Streifenweise Staudenlust“. Hierbei geht es um die Gestaltung von langen, schmalen Beeten mit passenden Stauden.